Freitag, 3. Juni 2011

Lies mich, ich bin eine verwunschene Pressemitteilung - Der Erfolg eines Online-Textes steht und fällt mit der Überschrift.

Nicht nur in der Begegnung mit fremden Menschen gilt: Der erste Eindruck ist entscheidend. Dieses Motto ist auch für Online-Texte, wie Pressemitteilungen, White Papers, Blog- und Fachbeiträge von enormer Bedeutung. Titel und Untertitel sind das Erste, was ein Leser von einem Online-Text zu Gesicht bekommt, daher sollten schon diese ersten Sätze wichtige Aussagen beinhalten und Neugierde wecken.

Alles außer langweilig
Die Überschrift ist das Aushängeschild für den gesamten Inhalt des Textes. Misslingt der Einstieg, wird der Text - so interessant er auch sein mag - nicht gelesen. Bei der Erstellung eines Online-Textes sollte daher besonderes Augenmerk auf Titel und Untertitel gelegt werden. Die Überschrift einer Pressemitteilung oder eines Fachbeitrags ist sozusagen die Schlagzeile. Natürlich sollte die Schlagzeile eines sachlichen Fachbeitrags nicht reißerisch oder zu provokativ ausfallen, aber eines darf sie definitiv nicht sein - langweilig! Der Titel sollte auf den Inhalt des Textes Bezug nehmen und im besten Fall Emotionen auslösen. Die Kernaussage oder ein besonders interessanter Inhalt eines Textes lässt sich ganz einfach in einem Titel umsetzen. Ein Beispiel: Eine Pressemitteilung befasst sich mit den Einsparungen, die durch die Verwendung neuer Druckerpatronen erzielt werden. Die Überschrift könnte lauten: „Druckerpatronen sparen Geld“, besser ist jedoch zu titeln: „30% mehr Geld sparen durch neue Druckerpatronen“. So wird das Bedürfnis, Kosten zu senken angesprochen und das Interesse des Lesers ist geweckt.

Zwischenüberschriften nicht vergessen
Online-Texte sollten Zwischenüberschriften enthalten. Sie gliedern nicht nur den Text, sondern liefern dem Leser zudem Informationen darüber, was der jeweilige Abschnitt inhaltlich bereithält. Die wichtigsten Inhalte springen direkt ins Auge. Auf diese Weise können Pressemitteilungen, Fachbeiträge und Co. gescannt werden. Zwischenüberschriften sollten daher möglichst knapp und prägnant sein. Neben der strukturellen Gliederung des Textes für den Leser, erhöhen Zwischenüberschriften noch einmal die Sichtbarkeit des Online-Beitrags in den Suchmaschinen.

Keywords verwenden
Überschriften und Zwischenüberschriften - ob für online oder offline Medien - sind nur so gut, wie ihre sprachliche Ausformulierung. Für Online-Kommunikationskanäle ist zudem die Verwendung von Keywords überaus bedeutsam. Durch die Einbindung von Keywords steigt die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen. Das gilt für sämtliche Überschriften eines Online-Textes.

Die Eigenschaften einer guten Überschrift
Manchmal liefert ein Themenbereich direkt die perfekte Überschrift. Häufiger ist jedoch der Fall, dass ein Text oder das Thema sich eines guten Titels zu verweigern scheint. Texter und PR-Redakteure sollten daher bei der Formulierung einer Überschrift etwas Zeit einplanen. Nicht immer ist der erste Einfall der Beste. Hier einige Eigenschaften, die eine gute Überschrift, von einer weniger guten unterscheidet:

  1. Nicht zu kurz und nicht zu lang: Titel und Untertitel sollten eine bestimmte Zeichenanzahl weder über- noch unterschreiten. Optimal ist eine Länge von 63 Zeichen für den Titel, der Untertitel darf mit maximal zwei Sätzen etwas umfangreicher sein.
  2. Interesse wecken: Head- und Subline müssen das Interesse wecken und sollten daher den Leser direkt ansprechen. Emotionen sind besonders wirkungsvoll.
  3. Titel als Schlagzeile nutzen: Der Titel ist das Erste, was ein Leser von einem Text liest. Eine gute Schlagzeile macht Lust zum Lesen.
  4. Untertitel enthalten erste Details: Der Untertitel liefert die ersten Informationen über den Inhalt und die Aussage des Online-Textes.
  5. Zwischenüberschriften gliedern den Text: Weitere wichtige Titel sind die Zwischenüberschriften. Diese Titel geben Auskunft über den Inhalt des folgenden Abschnitts.
  6. Keywords sind key: Ein guter Header sollte relevante Keywords enthalten. Auch wenn es manchmal schwerfällt, Keywords in einem Titel zu verwenden, sollte darauf nicht verzichtet werden.
  7. Kommt Zeit, kommt Rat: Falls es nicht auf Anhieb klappt, eine griffige Überschrift zu formulieren, hilft es oft schon etwas Zeit verstreichen zu lassen oder einfach die Kollegen zu befragen.


Weitere Informationen und Tipps zur Formulierung einer Online-Pressemitteilung oder Fachbeiträgen und zum Thema Online-PR stehen unter: Fachartikel und in unserem Blog bereit.

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Freitag, 29. April 2011

Monitoring für PR-Veröffentlichungen

Das Web 2.0 bietet nicht nur zahlreiche Möglichkeiten Unternehmens- und Produktinformationen zu veröffentlichen, sondern stellt auch das PR-Monitoring vor neue Herausforderungen. Die Reichweitenkontrolle der Öffentlichkeitsarbeit im Social Media-Dschungel ist eine wichtige Aufgabe für PR-Verantwortliche geworden.

Websitecontrolling
Erste Informationen liefert die eigene Website. Mithilfe einer Zugriffsstatistik kann der Erfolg der veröffentlichten Beiträgen gemessen werden. Interessant ist dabei zu überwachen, von welchen Seiten die Besucher kommen, welche Unterseiten angeklickt wurden und wie lange die Besucher auf den einzelnen Seiten verweilen.

Monitoring über Suchmaschinen
Für die Suche nach speziellen Beiträgen, kann man auch den Titel von Pressemitteilungen oder bestimmte Phrasen in die Suchmaschinen eingeben. Die Eingabe erfolgt mit Anführungszeichen („Phrase“), damit die ganze Phrase und nicht die einzelnen Wörter getrennt angezeigt werden. Die Ergebnisse sind jedoch in der Regel nicht vollständig. Umfassendere Resultate bieten verschiedene Monitoringdienste.

Kostenpflichtige Clippingdienste
Clippingdienste, wie z.B. WATCH von Medienclipping pressLounge, Cision, Medienausschnitt und landaumedia.de sind kostenpflichtig und durchsuchen Newsportale, Newswebsites, Firmenhomepages, Blogs und Foren nach vorher ausgewählten Stichworten. Die Ergebnislisten zeigen den Titel der Online-Publikation, den Link, der auf den Artikel führt und das Datum und Zeitpunkt des ersten Auffindens an. Die Kosten für solche Monitoringdienste setzen sich meist aus einem monatlichen Grundbetrag und einer Vergütung pro Suchtreffer bzw. Clipping zusammen.

News Alerts
PR-Monitoring zum Nulltarif bieten die News Alerts der großen Suchmaschinen Google, Yahoo oder Bing. Bei allen Alertdiensten können Schlüsselwörter (beispielsweise der eigene Unternehmensname oder Keywords aus Pressemitteilungen) als E-Mail oder per RSS-Feed abonniert werden. Taucht dann ein Suchbegriff in Nachrichten, auf Websites oder Blogs auf, erhält man sofort oder in einer täglichen Zusammenfassung eine E-Mail-Benachrichtigung.
Doch für ein umfassendes PR-Monitoring sind die Alertdienste nicht ausreichend, da viele Meldungen von den Alerts nicht erfasst werden. Ebenso melden die Alerts oft auch Fehlfunde bei häufig vorkommenden Stichworten oder falsch kombinierten Suchbegriffen.
Weitere kostenlose Dienste sind Google News, Bing News oder Yahoo News. Diese bieten eine Volltextsuche in mehreren hundert Nachrichtenquellen. Jedoch werden z.B. veröffentlichte Pressemitteilungen nur in einer Zusammenfassung dargestellt, so dass ein Monitoring der einzelnen Veröffentlichungen nicht vollständig möglich ist.

Blog- und Social Media Search
Um sich einen besseren Überblick über die Veröffentlichungen im Social Web zu verschaffen, gibt es eine Reihe von kostenlosen Tools, die entweder auf bestimmte Portale spezialisiert sind oder solche, die gleich mehrere Quellen durchsuchen. Google Blog Search (http://blogsearch.google.com/) durchsucht alle Blogs zu vorher eingegebenen Suchbegriffen. Mit Twitter Search (http://search.twitter.com/) können alle Tweets nach Firmen- und Produktnamen oder bestimmten Stichwörtern durchsucht werden. Für den Microbloggingdienst Twitter gibt es zudem einen E-Mail-Alert-Dienst, namens Twilert (http://www.twilert.com/), der alle Tweets nach vorher festgelegten Schlüsselbegriffen scannt und die Ergebnisse als E-Mail verschickt. Die Portale Boardreader (http://boardreader.com/), Icerocket (http://www.icerocket.com/) und Social Mention (http://socialmention.com/) durchsuchen parallel Blogs, Microblogs, Kommentare, Bookmarks, Bilder, Videos und Nachrichten nach Suchbegriffen. Social Mention zeigt sogar einen Social Rank an, der darstellt wie oft die Begriffe gesucht wurden und ob der Grundtenor im Kontext der Suchbegriffe positiv, neutral oder negativ ist.

Netvibes
Ein weiteres kostenloses Tool, um Monitoring zu betreiben, ist Netvibes (http://www.netvibes.com/). Mit Netvibes lassen sich viele Monitoringtools auf einer personalisierbaren Startseite in sogenannten Widgets und mit bestimmten Suchbegriffen konfigurieren: Podcasts, Social Community Accounts, E-Mail-Nachrichten, RSS-Feeds, Bookmarks und News Alerts So können alle Online-Aktivitäten, Nachrichten und Suchergebnisse auf einem Blick überwacht werden.

PR-Report für Pressemitteilungen auf Presseportalen
Für die Suche nach veröffentlichten Pressemitteilungen auf Presseportalen bietet der Onlinedienst PR-Gateway (http://www.pr-gateway.de) ein spezielles Reporting-Modul an.  PR-Gateway bietet eine einfache Verwaltung und parallele Übermittlung von Pressemitteilungen an zahlreiche Presseportale, RSS- und Newsdienste und Social Media. Mit dem Reporting-Modul unterstützt PR-Gateway die Überprüfung und das Clipping der veröffentlichten Meldungen. Der Link Report zeigt an, wann und auf welchen Portalen die Pressemitteilung veröffentlicht wurde. Außerdem ermittelt der Link Report die Ergebnisse der acht bekanntesten Suchmaschinen, unter anderem Google, Yahoo oder Bing.

Medienresonanzanalyse
Ist ein umfassendes Clipping der veröffentlichten Beiträge zusammengestellt, bietet die Sammlung eine gute Basis für eine Medienresonanzanalyse. Die Suchergebnisse sollten auf folgende Fragen hin analysiert werden:
- Welche Websites und Portale berichten über das Unternehmen?
- Wie ist der Artikel innerhalb des Portals platziert?
- Gibt es Leserkommentare zum Beitrag?
- Wie ist der Grundtenor der Kommentare?
Optional lässt sich die Medienresonanzanalyse um eine Umfeld- oder Konkurrenzanalyse erweitern. So können Unternehmen Informationen darüber erhalten, welche Aktivitäten und PR-Strategien die Mitbewerber vornehmen und wie die eigene Position am Markt ist.

Das große Spektrum an Monitoringdiensten und –tools zeigt, dass sich die PR-Aktivitäten im Internet durchaus überwachen lässt. Auch wenn die einzelnen Tools nicht immer vollständige Ergebnisse liefern, kann man sich durch eine Kombination von verschiedenen Tools und Diensten einen guten Überblick verschaffen. Besonders die kostenlosen Dienste bieten für Unternehmen mit knappen Budgets eine gute Möglichkeit, um ihre Veröffentlichungen zu kontrollieren.

 

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Montag, 11. April 2011

Was bringen Journalistenverteiler und Mediendatenbanken?

Der Presseverteiler ist für die PR-Arbeit unverzichtbar. Im Presseverteiler sind alle für das Unternehmen relevanten Redaktionskontakte von Print- und Onlinemedien verzeichnet. Um den Verteiler zu erweitern und zu aktualisieren, werden häufig günstige Daten-CDs und umfangreiche Mediendatenbanken angeboten. Die Sinnhaftigkeit solcher Daten ist aber zweifelhaft, wenn sie nur für den unpersönlichen Massenversand von Pressemitteilungen genutzt werden. Immer mehr Journalisten empfinden ungefragt zugesandte Pressemitteilungen, die zudem nicht auf ihre Interessensgebiete abgestimmt sind, als Spam. Die amerikanischen Journalisten Chris Anderson und Gina Trapani erstellten eine Blacklist mit den E-Mail-Adressen der PR-Verantwortlichen, die ihnen unaufgefordert Pressemitteilungen zugesandt haben und bezeichnen diese unverblümt als PR-Spammer. Gina Trapani veröffentlichte die Mailliste sogar in einem Wikibeitrag (http://prspammers.pbworks.com/w/page/19485195/FrontPage).
Der Fall aus den USA zeigt, dass der persönliche Kontakt zwischen Unternehmen und Medienvertreter wichtig ist und in Zeiten des Social Webs immer wichtiger wird. Ebenso kommt es darauf an, Informationen anzubieten, die auf die Ressorts und Themengebiete der Journalisten genau zugeschnitten sind. Beim Presseverteiler zählt daher weniger die Quantität als die Qualität. Fünf persönliche Kontakte können eher zu einer Veröffentlichung führen, als 5000 gekaufte Redaktionsadressen aus einem anonymen Verteiler.
Neben den klassischen Redaktionskontakten, haben sich inzwischen auch zahlreiche Blogger als wichtige Medienmittler etabliert. Besonders Fachblogs haben sich zu viel rezipierten und kommentierten Medien entwickelt. Für PR-Leute werden daher themen- und zielgruppenorientierte Blogs zu einer ähnlich wichtigen Kommunikationsschnittstelle wie Redakteure wichtiger Printmedien.
Die Medienmittler sind aber nicht mehr die einzige Möglichkeit, um Veröffentlichungen zu erzielen. Mit den Medien des Web 2.0 sind viele Möglichkeiten entstanden, um Unternehmens- und Produktinformationen selbst zu publizieren. Die PR-Portale sorgen für Reichweite in den Suchmaschinen, die wiederum ein wichtiges Recherchemedium für potenzielle Kunden und auch für Medienkontakte sind. Für Unternehmen ist es daher wichtig, die neuen Möglichkeiten des Web 2.0 für die Publikation zu nutzen und zu den entsprechenden Suchbegriffen in den Suchmaschinen sichtbar zu sein.

Die Suchmaschinen als Recherchemedium auch für Medienkontakte

Bereits 99% der Redakteure nutzen die Suchmaschinen für ihre Artikelrecherche (Quelle:Norman/Nielsen). Die Informationen suchen sie mit Hilfe von Suchbegriffen (Keywords). Um relevante Suchergebnisse aufzulisten, durchsuchen die Suchmaschinenrobots das Internet regelmäßig nach neuen Inhalten zu bestimmten Schlagworten und gewichten die Inhalte nach bestimmten Kriterien. Dabei spielt vor allem die thematische und inhaltliche Relevanz von Webinhalten eine entscheidende Rolle.

Die Relevanz von Webinhalten wird vor allem an zwei Faktoren gemessen:
1.    Qualitativer Content: gut geschriebene, aktuelle Texte mit themenrelvanten Inhalten und Keywords.
2.    Link-Building: eine weitläufige Vernetzung mit anderen, thematisch relevanten Websites (Backlinks)

Mit den Instrumenten der Online PR lassen sich beide Hauptkriterien der Suchmaschinen positiv beeinflussen.

Keywords und Links spielen eine ganz entscheidende Rolle

Suchmaschinen lieben Text. Aktuelle Inhalte werden von den Robots von Google und Co. besonders häufig durchsucht und indiziert. Online-Pressemitteilungen bestehen aus aktuellen und redaktionell aufbereiteten Informationen und liefern somit ‚gutes Futter’ für die Suchmaschinen. Keywords im Titel und im Text der Pressemitteilung unterstützen die Auffindbarkeit der Pressemitteilungen. Insbesondere in der Überschrift und im Teaser ist die Platzierung von Keywords wichtig. Doch nur das, was gesucht wird, kann auch gefunden werden. Die Pressemitteilung sollte daher wichtige Keywords enthalten, die von Medienmittlern auch gesucht werden.

Tipp: Ein Keyword-Analyse-Tool kann bei der Begriffsfindung und Bewertung von Suchanfragen helfen.

Die Veröffentlichung von Pressemitteilungen im Internet unterstützt auch die Link-Building Strategie. Über die Links aus den Pressetexten bzw. den Kontaktinformationen in den Pressemitteilungen werden Links zurück zur Unternehmenswebsite generiert (Backlinks). Für eine gute Position in den Trefferlisten der Suchmaschinen ist deshalb eine weitreichende Veröffentlichung und Verlinkung von PR-Texten im Internet wichtig.

Mehr Reichweite über Presseportale, Blogs, RSS-Dienste, Social Media und Co.

Für die Veröffentlichung von Online-Pressemitteilungen eignen sich vor allem Presseportale. Die contentreichen Portale mit vielen aktuellen Inhalten werden von Suchmaschinen in der Regel gut gelistet. Eine Veröffentlichung auf solchen Portalen erhöht also die Chance auf eine gute Sichtbarkeit der Informationen bei Google und Co.

Weitere Kommunikationskanäle für die Veröffentlichung und Verlinkung von Pressemitteilungen sind Social Communities, wie Facebook sowie RSS- und Microblogging-Dienste wie Twitter oder Friendfeed. Hier lassen sich Neuigkeiten und neue Publikationen kurz anreißen und verknüpfen.

Die vielen neuen Kommunikationskanäle erweitern die PR-Arbeit und bieten neue Wege, um Journalisten, aber auch potenzielle Kunden direkt zu erreichen.

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Freitag, 1. April 2011

Content Marketing: Mit nützlichen und überzeugenden Inhalten neue Kunden gewinnen

Die Mediennutzung und das Informationsverhalten haben sich in den Zeiten von Web 2.0 radikal verändert. Das Internet ist für Entscheider und Konsumenten zur wichtigsten Informationsquelle geworden. Dabei suchen die Nutzer vor allem nach relevanten, aktuellen, verlässlichen und lösungsorientierten Informationen. Marketing- und PR-Verantwortliche stehen daher vor der Aufgabe, auf die Informationsbedürfnisse der Menschen zu reagieren und mit einer durchdachten Content Marketing Strategie die Bekanntheit ihres Unternehmens zu erhöhen und die Kundenloyalität zu stärken. Mit der Veröffentlichung von PR-Texten über Presse- und Themenportale, Newsdienste und Social Media können Unternehmen ihre Zielgruppen direkt erreichen und die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen erhöhen.

Problemlösungen statt Werbeversprechen

Der Kaufentscheidungsprozess beginnt mit der Informationsbeschaffung. Das Internet ist dafür inzwischen das einflussreichste Medium geworden. Rund 95% der B2B-Entscheider recherchieren in Suchmaschinen, um eine Vorauswahl von Geschäftspartnern und Lieferanten zu treffen (Quelle: Virtual Identity AG). Auch für 70% der Konsumenten ist die Suchmaschine die erste Anlaufstelle, wenn sie nach Produkten und Services recherchieren (Quelle: Digital Influence Index). Doch jede Nutzergruppe hat unterschiedliche Informationsbedürfnisse. Entscheider in Unternehmen recherchieren insbesondere nach Methoden und Lösungen zur Prozessoptimierung und Kostensenkung. Für Anbieter von Unternehmenssoftware oder webbasierten Lösungen bietet es sich daher an, Anleitungen zur Prozessanalyse oder zum Qualitätsmanagement zu geben. Berater und Agenturen können Tipps und Know-how aus dem Beratungsalltag zur Verfügung stellen.
Im B2C-Bereich eignen sich Tipps und Tricks für das alltägliche Leben. So können beispielsweise Kfz-Betriebe Hinweise für die Autopflege geben. Für Anbieter im Bereich Tiernahrung eignen sich Ratschläge für die Haustierhaltung. Für den Gartenbedarfshandel bieten sich Tipps zur Garten- und Pflanzenpflege an. Rechtsanwälte können mit Hinweisen zur aktuellen Rechtssprechung oder Tipps zum Rechtsschutz auf sich aufmerksam machen. Darüberhinaus sind Stellungnahmen zu Trends und Innovationen aus den Bereichen Technologie und Lifestyle gefragte Themen. Auch lassen sich Inhalte aus Studien, Newslettern, Fachartikeln, Präsentationen, Blogs oder Videos in Form einer Online-Pressemitteilung neu veröffentlichen.
Erfolgreiche Online-Inhalte sind Informationen, die Antworten auf wichtige Fragen geben und Lösungen für Probleme bieten. Mit neutralen und praxisrelevanten Inhalten können Unternehmen auf die Fragestellungen ihrer Zielgruppen eingehen und so potenzielle Kunden auf ihre Produkte und Services aufmerksam machen.

Mit nützlichen Inhalten in die Suchmaschinen

Aktuelle und qualitativ hochwertige Inhalte haben positive Auswirkungen auf die Suchmaschinen, denn Suchmaschinen lieben Text. Websites mit aktuellen Inhalten werden von den Google-Robots daher besonders häufig durchsucht und indiziert.
Die Relevanz von Webinhalten wird vor allem an zwei Faktoren gemessen:

1.    Qualitativer Content: gut geschriebene, aktuelle Texte mit themenrelvanten Inhalten und Keywords.
2.    Link-Building: eine weitläufige Vernetzung mit anderen, thematisch relevanten Websites (Backlinks)

Mit den Methoden der Online PR lassen sich beide Hauptkriterien der Suchmaschinen positiv beeinflussen. Für die Veröffentlichung von nützlichen und hilfreichen Informationen für die eigenen Zielgruppen stehen zahlreiche neue Online-PR-Formate zur Verfügung: Pressemitteilungen, Fachbeiträge, Blogposts bzw. Social Media Posts, Whitepapers, Präsentationen, Podcasts oder Videos. Das Format der Online-Pressemitteilung eignet sich nicht nur, um aktuelle Unternehmensnews zu verbreiten, sondern auch um Tipps und Hilfestellungen zu aktuellen Themen zu veröffentlichen. So liefern Pressemitteilungen mit aktuellen und redaktionell aufbereiteten Informationen ‚gutes Futter’ für Google und Co.

Keywords und Links spielen eine entscheidende Rolle

Keywords im Titel und im Text der Online-Pressemitteilung unterstützen die Auffindbarkeit in den Suchmaschinen. Insbesondere in der Überschrift und im Teaser ist die Platzierung von Keywords wichtig. Doch nur das, was gesucht wird, kann auch gefunden werden. Die Pressemitteilung sollte daher wichtige Keywords enthalten, die von den Zielgruppen auch gesucht werden.

Tipp: Ein Keyword-Analyse-Tool kann bei der Begriffsfindung und Bewertung von Suchanfragen helfen.

Die Veröffentlichung von Pressemitteilungen im Internet unterstützt auch die Link-Building Strategie. Über die Links aus den Pressetexten bzw. den Kontaktinformationen in den Pressemitteilungen werden Links zurück zur Unternehmenswebsite generiert (Backlinks). Für eine gute Position in den Trefferlisten der Suchmaschinen ist deshalb eine weitreichende Veröffentlichung und Verlinkung von PR-Texten im Internet wichtig.

Mehr Reichweite über Presseportale, Blogs, RSS-Dienste, Social Media und Co.

Für die Veröffentlichung von Online-Pressemitteilungen eignen sich vor allem Presseportale. Die contentreichen Portale mit vielen aktuellen Inhalten werden von Suchmaschinen in der Regel gut gelistet. Eine Veröffentlichung auf solchen Portalen erhöht also die Chance auf eine gute Sichtbarkeit der Informationen bei Google und Co.

Weitere Kommunikationskanäle für die Veröffentlichung und Verlinkung von Pressemitteilungen sind Social Communities, wie Facebook sowie RSS- und Microblogging-Dienste wie Twitter oder Friendfeed. Hier lassen sich Neuigkeiten und neue Publikationen kurz anreißen und verknüpfen.
Es lohnt sich also, Pressemitteilungen auf vielen verschiedenen Websites und Portalen zu platzieren.

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Freitag, 18. März 2011

Mit Pressemitteilungen auf Kundenfang: Frische Ideen für Online-Pressemitteilungen

Das Web 2.0 hat die Marketingkommunikation verändert. Mit den neuen Medien sind viele neue Möglichkeiten entstanden, Marketing– und PR-Informationen selbst zu publizieren. Über Presseportale, Newsdienste und Social Media Portale können Unternehmen Pressemitteilungen und Unternehmensnews direkt veröffentlichen und die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen erhöhen. Die Pressemitteilung ist somit direkt öffentlich und kann zu einem wirkungsvollen Informationsmedium für potenzielle Kunden und Interessenten ausgestaltet werden. Dabei wird es immer wichtiger Inhalte zu generieren, die auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt sind. Was sind also ansprechende Themen für eine Online-Pressemitteilung und wie sollte sie gestaltet sein, um von Kunden und Interessenten gefunden und gelesen zu werden?

Problemlösungen statt Werbeversprechen

Die Themenfindung für eine Online-Pressemitteilung im Internet unterscheidet sich von einer klassischen PR-Meldung. Die klassische Pressemitteilung war bislang ein exklusives Informationsinstrument für Journalisten und Redakteure. Um bei den Medienvertretern Aufmerksamkeit zu erzielen, bedarf es großer Neuigkeiten, wie bahnbrechende Innovationen, große Kooperationen, namhafte Personalwechsel, bedeutende Kundenakquisitionen oder internationale Expansionen.
Die Online-Pressemitteilung hat eine andere Ausrichtung. Sie ist öffentlich und somit ein direktes Informationsinstrument für potenzielle Kunden. Die Online-Pressemitteilung kann daher auch ganz andere Inhalte kommunizieren. Kunden wollen keine vollmundigen Werbeversprechen und blumige Selbstdarstellungen von Unternehmen oder Websites lesen. Erfolgreiche Online-Inhalte sind Informationen, die Antworten auf wichtige Fragen geben und Lösungen für Probleme bieten. Menschen im Internet suchen nach Informationen, im B2B-Bereich genauso wie im B2C-Bereich. Entscheider in Unternehmen recherchieren insbesondere nach Methoden und Lösungen zur Prozessoptimierung und Kostensenkung. Für Anbieter von Unternehmenssoftware oder webbasierten Lösungen bietet es sich daher an, Anleitungen zur Prozessanalyse oder zum Qualitätsmanagement zu geben. Berater und Agenturen können Tipps und Know-how aus dem Beratungsalltag zur Verfügung stellen.
Im B2C-Bereich eignen sich Tipps und Tricks für das alltägliche Leben. So können beispielsweise Kfz-Betriebe Hinweise für die Autopflege geben. Für Anbieter im Bereich Tiernahrung eignen sich Ratschläge für die Haustierhaltung. Für den Gartenbedarfshandel bieten sich Tipps zur Garten- und Pflanzenpflege an. Rechtsanwälte können mit Hinweisen zur aktuellen Rechtssprechung oder Tipps zum Rechtsschutz auf sich aufmerksam machen. Darüberhinaus sind Stellungnahmen zu Trends und Innovationen aus den Bereichen Technologie und Lifestyle gefragte Themen. Auch lassen sich Inhalte aus Studien, Newslettern, Fachartikeln, Präsentationen, Blogs oder Videos in Form einer Online-Pressemitteilung neu veröffentlichen.
Das Format der Online-Pressemitteilung bietet sich also an, um mit vielen verschiedenen Themen und Problemlösungen sein Know-How darzustellen und somit indirekt auf die eigenen Leistungen und Produkte aufmerksam zu machen.


  Checkliste: Frische Themenideen für Online-Pressemitteilungen

- Nachrichten zu neuen Produkten, Kunden oder Projekten
- News zu Veranstaltungen oder Preisverleihungen
- Websiteerweiterungen mit neuen Funktionen und Leistungen für Kunden
- Tipps und Hilfestellungen
- Anleitungen
- Methoden und Lösungen
- Stellungnahmen zu aktuellen Trends und Themen
- Studien
- Inhalte aus Newslettern, Fachartikeln, Präsentationen, Blogbeiträgen oder Videos


Content Marketing für Menschen und Suchmaschinen

Erfolgreiche Online-Pressemitteilungen sind für Menschen und Maschinen geschrieben. Eine Pressemitteilung wird nur gelesen, wenn sie interessante Inhalte enthält. Sie wird im Internet jedoch nur gefunden, wenn sie auch wichtigen Suchmaschinenkriterien entspricht. Die Suchmaschinen durchsuchen das Internet regelmäßig nach aktuellen Informationen und indizieren die gefundenen Texte nach den im Text enthaltenen Keywords und nach Relevanz. Wichtig ist daher der Einsatz von relevanten Keywords in den PR-Texten. Dabei sollte man jedoch darauf achten, Keywords zu verwenden, die auch tatsächlich von potentiellen Kunden gesucht werden. Komplizierte Fachbegriffe oder wohlklingende Kunstworte aus der Marketingsprache eignen sich nicht für eine Suchmaschinenstrategie. Sinnvoller sind generische Begriffe aus der Alltagssprache der Zielgruppe.
Ein übersichtlich strukturierter Text gewährleistet eine gute Online-Lesbarkeit. Dazu gehört eine aussagefähige Überschrift und ein kurzer Einführungstext, der auf den Inhalt neugierig macht. Der weitere Text sollte in 3-5 Abschnitte mit Zwischenüberschriften gegliedert sein. Insgesamt ist eine Textlänge von 2000 bis 3500 Zeichen empfehlenswert. Ein Abbinder mit den wichtigsten Unternehmens- und Kontaktinformationen bietet dem Leser eine direkte Kontaktmöglichkeit zum Unternehmen. Online-Pressemitteilungen können außerdem Deeplinks auf weiterführende Informationen oder eine bestimmte Landingpage auf der Unternehmenshomepage enthalten.

Mehr Reichweite über Presseportale, Blogs, RSS-Dienste, Social Media und Co.

Für die Veröffentlichung von Online-Pressemitteilungen eignen sich vor allem Presseportale. Die contentreichen Portale mit vielen aktuellen Inhalten werden von Suchmaschinen in der Regel gut gelistet. Eine Veröffentlichung auf solchen Portalen erhöht also die Chance auf eine gute Sichtbarkeit der Informationen bei Google und Co.

Weitere Kommunikationskanäle für die Veröffentlichung und Verlinkung von Pressemitteilungen sind Social Communities, wie Facebook und RSS- und Microblogging-Dienste wie Twitter oder Friendfeed. Hier lassen sich neue Inhalte kurz anreissen und verknüpfen. Corporate Blogs geben den Unternehmensnachrichten eine persönliche Note und ermöglichen den offenen Dialog mit den Lesern.

Die Häufigkeit von Veröffentlichungen ist der entscheidende Faktor für die Präsenz und Auffindbarkeit von Informationen im Netz. Aktuelle Inhalte werden häufiger von den Suchmaschinen gecrawlt und indiziert. Die regelmäßige Veröffentlichung von qualifizierten Inhalten über viele verschiedene Websites und Portale kann die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen signifikant verbessern. Interessante Inhalte schaffen die Basis für Glaubwürdigkeit und Vertrauen und sorgen für treue Kunden, Fans und Follower.
Der Onlinedienst PR-Gateway (http://www.pr-gateway.de) unterstützt die Distribution von Pressemitteilungen im Internet und bietet einen zentralen Zugang zu Presseportalen, Newsdiensten und Social Media.

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Montag, 10. Januar 2011

PR-Trends 2011: 10 Trends für die Öffentlichkeitsarbeit 2.0 im Social Media Zeitalter

Die Public Relations Branche ist im Umbruch. Die klassische Pressearbeit hat ausgedient. Die Auflagen der Printmedien befinden sich im kontinuierlichen Sinkflug. Auch der Einfluss von TV und Radio schwindet beachtlich. Das Internet ist inzwischen ganz klar zum Informations- und Kommunikationsmedium Nr. 1 geworden. Unternehmen stehen heute Zielgruppen gegenüber, für die Bloggen und Twittern so selbstverständlich zum Alltag gehören, wie die Nutzung von Telefon und E-Mail. Nicht nur die jungen Zielgruppen, sondern auch die Silver Surfer erobern das Web. Selbst in der B2B Kommunikation ist das Internet nicht mehr wegzudenken.

Nicht nur die Mediennutzung, sondern auch das Informationsverhalten hat sich radikal verändert. Die emanzipierten Medienbürger fordern ehrliche und transparente Informationen und einen offenen Dialog. Sie lassen sich nicht mehr durch eindimensionale Werbebotschaften überzeugen.

Das Web 2.0 zieht ein radikales Umdenken in den Marketing- und Public Relations Abteilungen der Unternehmen und Agenturen nach sich. Um sich den neuen Herausforderungen  und Chancen zu stellen, sind neue Denkansätze und eine intensive Auseinandersetzung mit den neuen Technologien und Kommunikationskanälen erforderlich.

Hier sind die 10 wichtigsten Trends für die PR-Branche für das Jahr 2011 und darüber hinaus:

1. Online-Kommunikation wird zur wichtigsten PR-Disziplin

Während in 2010 die klassische Pressearbeit noch als wichtigstes Instrument der PR galt, ändert sich dieser Trend in den kommenden Jahren gewaltig. Laut einer Studie des „European Communication Monitor 2010“ wird sich die Online-Kommunikation bis 2013 zum zentralen Instrument der Unternehmenskommunikation entwickeln. Kein PR Profi kommt mehr an den beiden wichtigsten Disziplinen Online-PR und Social Media vorbei. Die klassische PR, insbesondere die traditionelle Pressearbeit, verliert zunehmend an Bedeutung und wird bis 2013 nur noch an Platz 5 der wichtigsten PR-Instrumente stehen (European Communication Monitor 2010).

2. Social Media als neue Kommunikationszentralen

Social Communities haben sich zu den meist besuchten Websites weltweit entwickelt. Facebook hatte 2010 bereits über 500 Millionen aktive Nutzer weltweit (Facebook Statistics). Davon sind allein 4 Millionen Mitglieder aus Deutschland. Im März 2010 konnte Facebook nach den Untersuchungen des Marktforschungsunternehmens Hitwise erstmals mehr Visits als Google erzielen. Für die Mitglieder haben sich die Social Communities zu zentralen Informations- und Kommunikationsplattformen für Nachrichten, Neuheiten und den Austausch mit Freunden und Kollegen entwickelt. Für die Unternehmenskommunikation sind Social Communities wie Facebook & Co. aufgrund ihrer hohen Reichweite zu wichtigen Kommunikationskanälen geworden. Sie bieten sich vor allem für die Veröffentlichung von Unternehmensinformationen und den Austausch mit Kunden und Interessenten an. In Social Communities herrschen jedoch geschriebene und ungeschriebene Gesetze und Regeln, die jeder PR-Profi kennen sollte.

3. Der Mensch im Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit 2.0

Kaum jemand hat den Wandel in der PR besser formuliert als Deirdre Breakenridge und Brian Solis in ihrem Buch „Putting the Public Back in Public Relations“. Das Web 2.0 rückt den Menschen und nicht mehr die Medien in den Mittelpunkt der PR Arbeit. Mit den Medien des Web 2.0 sind neue Möglichkeiten entstanden, Kunden und Interessenten direkt und unmittelbar zu erreichen. Durch die Veröffentlichung von Informationen im Internet ist der direkte Kontakt zu den Zielgruppen und der offene Dialog mit Kunden und Interessenten möglich, aber auch erforderlich.

Die Online-PR bringt die Öffentlichkeitsarbeit direkt in die Öffentlichkeit. Dadurch ändern sich auch die Anforderungen an die Inhalte der Public Relations Arbeit. Nicht die Medien, sondern die Kunden sind die Adressaten. Aber die Konsumenten des Web 2.0 sind werbemüde. Sie lassen sich nicht mehr durch plumpe Selbstdarstellung und vollmundige Werbeversprechen überzeugen. Die Medienbürger erwarten heute vor allem ehrliche und hilfreiche Informationen mit Mehrwert. Erfolgreiche Online-Inhalte sind Informationen, die Antworten auf wichtige Fragen geben und Lösungen für Probleme bieten.

4. Selbstveröffentlichung – vorbei an den traditionellen Medien

Die neuen Medien machen es möglich, den Informationsfluss und den Dialog mit den Zielgruppen selbst in die Hand zu nehmen und zu steuern. Vorbei sind die Zeiten, in denen Redakteure und Journalisten die eisernen Torwächter zu den Medien und damit auch zu den Zielgruppen waren. Mit den Medien des Web 2.0 können Unternehmen ihre Informationen und Neuheiten selbst veröffentlichen.

Der Social Media News Room wird zum zentralen Informations- und Medienzentrum auf der Unternehmenswebsite. Neue Publikationsmöglichkeiten wie Presseportale, Themenforen, Experten-Communities und die Social Media eröffnen völlig neue Möglichkeiten, PR-Inhalte direkt im Internet zu veröffentlichen. Über die Portale selbst und über die Suchmaschinen erreichen die Beiträge potentielle Kunden und Interessenten unmittelbar. Unternehmen können Informationen gezielt steuern und so ein aktives Reputationsmanagement im Internet betreiben. Das hat viele Vorteile, fordert aber auch die Unternehmenskommunikation ganz neu heraus.

5. „Instant Information“ (Echtzeitinformationen): Alle Nachrichten überall sofort

Noch nie war die klassische Weisheit „Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern“ so real wie heute. Mit den Medien des Web 2.0 sind Nachrichten sofort und überall jederzeit verfügbar. Microblogging Dienste und Social Communities wie Twitter und Facebook sind die zentralen Nachrichtenbörsen von heute. Aktuelle Informationen und Nachrichten verbreiten sich in Sekundenschnelle über den gesamten Erdball. Diese Entwicklung bietet Risiken, aber auch große Chancen für die Öffentlichkeitsarbeit, denn noch nie zuvor konnte man Neuigkeiten so schnell zum Kunden bringen, wie heute.

6. Social Media: Vom Monolog zum Dialog -  Zuhören und Mitmachen

Die Social Media beenden die Einbahnstraßen-Kommunikation von Unternehmen und Medien. Die mündigen Medienbürger des Web 2.0 lassen sich nicht mehr nur berieseln, sondern wollen mitreden: „Märkte sind Gespräche“(Das Cluetrain Manifest von Levine, Locke, Searls & Weinberger).

Für Unternehmen bedeutet dies vor allem, zuzuhören, was die Märkte über sie denken und reden. Wer sich heute bei seinen Zielgruppen Gehör verschaffen will, muss aktiv am Dialog der Märkte teilnehmen. Viele Unternehmen scheuen und fürchten den offenen Dialog aus Angst vor zu viel Öffentlichkeit und zu viel Transparenz. Doch das Web 2.0 ist nicht nur ein flüchtiger Trend und lässt sich auch nicht zurückdrehen. Nur wer sich heute den Herausforderungen des offenen Dialogs stellt, wird auch morgen noch im Gespräch sein. Als Grundlage für die Teilnahme am Dialog sollte eine verbindliche Social Media Strategie entwickelt werden, an der sich sämtliche Mitarbeiter orientieren können.

7. Blogger als neue Medienmittler

Blogs sind vertrauenswürdige Informations- und Meinungsquellen sowohl für Konsumenten, als auch für Businesskunden. Besonders Fachblogs haben sich zu viel zitierten und kommentierten Medien entwickelt. Sie ermöglichen persönliche Stellungnahmen und die Diskussion zwischen Autor und Leser oder auch zwischen den Lesern untereinander. Für die Online-PR werden daher themen- und zielgruppenorientierte Blogs zu einer wichtigen Kommunikationsschnittstelle. Durch Link- und Contenttausch mit relevanten Fachblogs können in der Online-PR wichtige Kommunikationsschnittstellen zu den Zielgruppen aufgebaut werden.

Die Bedeutung der Journalisten und Redakteure bei den klassischen Printmedien übernehmen heute die Blogger in der Online-PR. Doch Blogger lassen sich nicht einfach für PR-Zwecke missbrauchen. Um Blogger als Kommunikationspartner zu gewinnen, sind fundierte Content-Strategien gefragt, die sowohl für den Blogger als auch für die Blog-Leser einen deutlichen Mehrwert bieten.

8. PR-, SEO- und Marketingwissen als Erfolgssymbiose in der Online-PR

Die Unternehmenskommunikation findet in der Online-PR ein neues Kommunikations-instrument, das schnell, effizient und messbar ist. Online-PR Strategien können einen wichtigen Beitrag leisten, um die Präsenz und die Reichweite im Internet zu erhöhen und das Ranking in den Suchmaschinen zu verbessern. Online-PR umfasst jedoch mehr als Inhalte und Mitteilungen ins Netz zu stellen. In der Online-PR zählt nicht mehr die ausgeklügelte journalistische Arbeit allein, sondern vielmehr das Wissen um Keyword Relevanz, Keyword Dichte, Link Building und Landing Pages. Dieser Mix aus redaktioneller Arbeit und SEO-Wissen (= SEO-PR) wird zur neuen Königsdisziplin für PR-Profis. Die Kombination aus PR Know-How kombiniert mit SEO-Techniken verhilft Unternehmen zu einer erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit und zu einer konstant hohen Reichweite im Internet.

9. Von der Pressemitteilung zur Kundenmitteilung

Die klassische Pressemitteilung adressierte bisher in erster Linie Journalisten und Redakteure. In der Online-PR ändert sich der Fokus der Pressearbeit. Die Medien des Web 2.0 richten sich nicht mehr exklusiv an Medienkontakte, sondern an den Kunden direkt. Daher müssen sich auch der Aufbau und die Inhalte der Online-Pressemitteilungen ändern. Die Pressemitteilung wird zur Kundenmitteilung. Als Social Media News auf der Unternehmenswebsite kann sie durch multimediale Elemente ergänzt werden und den Dialog mit Kunden und Interessenten eröffnen. Als Unternehmensnews im Internet verbreitet, kann sie die Auffindbarkeit in den Suchmaschinen verbessern und die Reichweite im Internet erhöhen.

10.  Crossmediale Distribution von Unternehmensnews

Die Suchmaschinen sind zur wichtigsten Informationszentrale im Internet geworden. Sowohl Journalisten als auch potentielle Kunden recherchieren in den Suchmaschinen. Wer von seinen Zielgruppen gefunden werden möchte, muss in den Suchmaschinen präsent sein. Um in den Suchmaschinen gefunden zu werden, ist eine hohe Themen- und Keyword Relevanz, sowie eine hohe Verbreitung von Inhalten im Internet wesentlich. Die parallele Veröffentlichung von Online-Pressemitteilungen auf mehreren Portalen verzehnfacht die Aufmerksamkeit von Kunden und Interessenten. Zu diesem Ergebnis kam eine Arbeitsgruppe des Instituts für Public Relations und Technikkommunikation der Technischen Universität Ilmenau. Eine regelmäßige und parallele Verbreitung von Online-Pressemitteilungen über Presseportale, RSS- und News-Dienste, Microblogging-Dienste und Social Communities leistet einen wesentlichen Beitrag zu einer hohen Reichweite in den Suchmaschinen und zur Präsenz in den wichtigsten Online-PR Kanälen.

2011 wird wieder ein spannendes neues Jahr mit vielen Chancen und Herausforderungen für die Public Relations Branche. Wer es schafft, qualifizierte Inhalte für seine Zielgruppen zu entwickeln und diese mediengerecht für Menschen UND Maschinen aufzubereiten und zu verbreiten, hat gute Chancen, eine hohe Reichweite zu erzielen und neue Kunden zu gewinnen.

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Montag, 20. Dezember 2010

5 Tipps für die erfolgreiche Gestaltung einer Pressemitteilung - So bringen Sie Ihr Unternehmen in die Medien

Die Pressemitteilung ist das wohl meistgenutzte Instrument der PR-Arbeit, um Vertrauen für potenzielle und bestehende Zielgruppen aufzubauen, den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen und das Firmenimage zu fördern. Sie ist ein entscheidendes Bindeglied zwischen Unternehmen, Medienmittlern und Zielgruppen und informiert über Neuerungen, Ereignisse, Produkte oder Veranstaltungen des Unternehmens. Die folgenden fünf Tipps zeigen, wie Sie in wenigen Schritten eine Pressemitteilung erfolgreich gestalten und auf welchen Veröffentlichungswegen die Nachricht Ihre Zielgruppe am besten erreicht.

Fünf wichtige Elemente einer Pressemitteilung

1. Der Meldungstitel ist das Wichtigste
Die Informationsflut in den Medien ist hoch. Der Titel entscheidet, ob die Meldung gelesen wird. Mit einem aktuellen Thema und einem griffigen und aussagekräftigen Titel können Sie das Interesse der Leser wecken und sich im Überangebot von anderen Pressemitteilungen behaupten. Der Untertitel stellt eine kurze Zusammenfassung der Nachricht dar und sollte aus maximal 1-2 Sätzen bestehen.

2. Erster Absatz (Teaser)
Der einleitende Absatz ist nach dem Titel der wichtigste Textteil der Pressemitteilung. Er sollte neugierig auf die vollständige Mitteilung machen und die Essenz der Meldungsbotschaft enthalten. Der erste Absatz sollte die wesentlichen Inhalte der Meldung in 2-3 Sätzen zusammenfassen und folgende Fragen beantworten: WER – WAS – WANN – WO – WARUM.

3. Meldungstext
Im Anschluss an die Einleitung folgt der eigentliche Meldungstext. In diesem Textabschnitt wird die Nachricht in 3-5 Absätzen präsentiert. Die jeweiligen Absätze sollten inhaltlich nach ihrer Wichtigkeit gegliedert werden. Das Wichtigste kommt zuerst, das weniger Wichtige zuletzt. Zwischenüberschriften erleichtern die Lesbarkeit und Orientierung.
Die meisten Leser ‘scannen’ Texte, um die wichtigsten Informationen herauszufiltern. Die Essenz des Inhalts sollte daher auf dem ersten Blick erfassbar sein. Kurze und leichtverständliche Sätze erleichtern die Lesbarkeit. Kein Satz sollte länger als 1,5 Zeilen sein, ansonsten wird er zu komplex und zu schwierig zu lesen sein. Ebenso sollten Fremdwörter, Substantivierungen oder Verschachtelungen vermieden werden. Der lebendig-aktive Stil unterstützt die Lesefreundlichkeit.

4. Kontaktangaben
Erleichtern Sie Ihren Zielgruppen eine direkte Kontaktaufnahme mit vollständigen Angaben unterhalb Ihrer Mitteilung. Dazu gehören: Ansprechpartner, Anschrift, Telefon, E-Mail- und Web-Adresse des Unternehmens und des Pressekontakts.

5. Firmenbeschreibung (Abbinder oder Boilerplate)
Die Firmenbeschreibung bildet den Abschluss der Pressemitteilung und enthält die wichtigsten allgemeinen Angaben zum Unternehmen (wie z.B. Standorte, Anzahl der Mitarbeiter, Branchenschwerpunkte etc.). Stellen Sie auch herausragende Leistungsmerkmale Ihres Unternehmens und die Vorteile für Ihre Kunden heraus.

Veröffentlichungsmöglichkeiten der Pressemitteilung – So bringen Sie Ihre Unternehmens- und Produktinformationen an die Öffentlichkeit

1. Der klassische Presseverteiler als Informationskanal für Journalisten und Redakteure

Für die Zusammenstellung eines Presseverteilers ist es wichtig, sich erst einmal einen Überblick über die Medienlandschaft zu verschaffen. Es gibt in Deutschland ein großes Angebot an Printmedien: die Tages-, Fach- und Publikumspresse. Um die, für das Unternehmen relevanten Redaktionskontakte auszuwählen, sollten die Inhalte und Themenschwerpunkte der einzelnen Medien recherchiert werden. Hilfreich für die Recherche sind die Datenbanken der Verlage Zimpel, Kroll oder Stamm.
Kostengünstiger ist die eigene Recherche im Internet. Die Suche nach Fachzeitschriften lässt sich beispielsweise durch Internetseiten wie www.fachzeitungen.de vereinfachen, da diese die jeweiligen Pressekontakte in ihren Datenbanken sammeln. Aber auch die Websites der einzelnen Medien bieten Informationen zu ihren Themenschwerpunkten und Pressekontakten. Diese befinden sich unter den Stichworten „Mediadaten“, „Kontakt“ oder „Impressum“.
Ist eine Auswahl der wichtigsten Medien getroffen, sollte der Presseverteiler mit den gesammelten Daten erstellt werden.

In den Presseverteiler gehören:
- Verlag oder die Firma des jeweiligen Mediums
- Ansprechpartner
- Ressort
- Telefon- und Faxnummer
- Adresse
- E-Mail Adresse


Die Pressemitteilung wird dann per Fax oder E-Mail an die ausgewählten Redaktionen verschickt.

2. Blogger als neue Medienmittler
Neben den klassischen Redaktionskontakten zu Journalisten und Redakteuren, haben sich inzwischen zahlreiche Blogger als wichtige Medienmittler etabliert. Blogs sind vertrauenswürdige Informations- und Meinungsquellen für viele Konsumenten, aber auch für den Businessbereich geworden. Besonders Fachblogs haben sich zu viel rezipierten und kommentierten Medien entwickelt. Sie ermöglichen die Diskussion zwischen Autor und Leser und auch zwischen den Lesern untereinander. Für PR-Leute werden daher themen- und zielgruppenorientierte Blogs zu einer ähnlich wichtigen Kommunikationsschnittstelle wie Redakteure wichtiger Printmedien. Zusätzlich können wichtige Kooperationen mit gegenseitigem Link- und Contenttausch entstehen.

3. Veröffentlichung über Presseportale und Social Media Kanäle
Die Adressaten der klassischen Pressemitteilungen sind ausschließlich Journalisten und Redakteure. Die letztendliche Entscheidung über die Veröffentlichung liegt also bei den Medienmittlern. Greifen die Redaktionen die Meldung nicht auf, erfährt auch die Öffentlichkeit nichts davon. Mit den Medien des Web 2.0 sind jedoch viele neue Möglichkeiten entstanden Pressemitteilungen direkt zu veröffentlichen. Auf Presseportalen können Unternehmen Pressetexte selbst publizieren. Die Online-Pressemitteilung wird damit öffentlich. Sie erreicht nicht nur die Medienkontakte, sondern auch potentielle Kunden und Interessenten direkt. Die contentreichen Portale mit vielen aktuellen Inhalten werden von Suchmaschinen in der Regel gut gelistet. Eine Veröffentlichung auf solchen Portalen erhöht also die Chance auf eine gute Sichtbarkeit der Informationen bei Google und Co.


Weitere Kommunikationskanäle für die Veröffentlichung und Verlinkung von Pressemitteilungen sind Blogs und Social News Portale, wie Webnews oder Yigg. Auch File-Sharing Communities wie Slideshare oder Scribd bieten Platz für Pressemitteilungen, Präsentationen, Whitepapers und Fachartikel. Auf Artikelportalen und in Expertenforen wie Suite101 oder Brainguide können Unternehmen ihre Kompetenz in Form von Fachbeiträgen der Öffentlichkeit zugänglich machen. Über RSS- und Microblogging-Dienste wie Twitter oder Friendfeed lassen sich Neuigkeiten und neue Publikationen kurz anreißen und verknüpfen. Corporate Blogs geben den Unternehmensnachrichten eine persönliche Note und ermöglichen den offenen Dialog mit den Lesern.
Es lohnt sich also, Pressemitteilungen auf möglichst vielen Websites und Portalen zu platzieren. Der Onlinedienst PR-Gateway (http://www.pr-gateway.de) unterstützt als Presseverteiler im Internet die Distribution von Pressemitteilungen im Internet und bietet einen zentralen Zugang zu Presseportalen, RSS-Verzeichnissen und Social Media, wie Twitter, Facebook oder Friendfeed.

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