Montag, 10. Januar 2011

PR-Trends 2011: 10 Trends für die Öffentlichkeitsarbeit 2.0 im Social Media Zeitalter

Die Public Relations Branche ist im Umbruch. Die klassische Pressearbeit hat ausgedient. Die Auflagen der Printmedien befinden sich im kontinuierlichen Sinkflug. Auch der Einfluss von TV und Radio schwindet beachtlich. Das Internet ist inzwischen ganz klar zum Informations- und Kommunikationsmedium Nr. 1 geworden. Unternehmen stehen heute Zielgruppen gegenüber, für die Bloggen und Twittern so selbstverständlich zum Alltag gehören, wie die Nutzung von Telefon und E-Mail. Nicht nur die jungen Zielgruppen, sondern auch die Silver Surfer erobern das Web. Selbst in der B2B Kommunikation ist das Internet nicht mehr wegzudenken.

Nicht nur die Mediennutzung, sondern auch das Informationsverhalten hat sich radikal verändert. Die emanzipierten Medienbürger fordern ehrliche und transparente Informationen und einen offenen Dialog. Sie lassen sich nicht mehr durch eindimensionale Werbebotschaften überzeugen.

Das Web 2.0 zieht ein radikales Umdenken in den Marketing- und Public Relations Abteilungen der Unternehmen und Agenturen nach sich. Um sich den neuen Herausforderungen  und Chancen zu stellen, sind neue Denkansätze und eine intensive Auseinandersetzung mit den neuen Technologien und Kommunikationskanälen erforderlich.

Hier sind die 10 wichtigsten Trends für die PR-Branche für das Jahr 2011 und darüber hinaus:

1. Online-Kommunikation wird zur wichtigsten PR-Disziplin

Während in 2010 die klassische Pressearbeit noch als wichtigstes Instrument der PR galt, ändert sich dieser Trend in den kommenden Jahren gewaltig. Laut einer Studie des „European Communication Monitor 2010“ wird sich die Online-Kommunikation bis 2013 zum zentralen Instrument der Unternehmenskommunikation entwickeln. Kein PR Profi kommt mehr an den beiden wichtigsten Disziplinen Online-PR und Social Media vorbei. Die klassische PR, insbesondere die traditionelle Pressearbeit, verliert zunehmend an Bedeutung und wird bis 2013 nur noch an Platz 5 der wichtigsten PR-Instrumente stehen (European Communication Monitor 2010).

2. Social Media als neue Kommunikationszentralen

Social Communities haben sich zu den meist besuchten Websites weltweit entwickelt. Facebook hatte 2010 bereits über 500 Millionen aktive Nutzer weltweit (Facebook Statistics). Davon sind allein 4 Millionen Mitglieder aus Deutschland. Im März 2010 konnte Facebook nach den Untersuchungen des Marktforschungsunternehmens Hitwise erstmals mehr Visits als Google erzielen. Für die Mitglieder haben sich die Social Communities zu zentralen Informations- und Kommunikationsplattformen für Nachrichten, Neuheiten und den Austausch mit Freunden und Kollegen entwickelt. Für die Unternehmenskommunikation sind Social Communities wie Facebook & Co. aufgrund ihrer hohen Reichweite zu wichtigen Kommunikationskanälen geworden. Sie bieten sich vor allem für die Veröffentlichung von Unternehmensinformationen und den Austausch mit Kunden und Interessenten an. In Social Communities herrschen jedoch geschriebene und ungeschriebene Gesetze und Regeln, die jeder PR-Profi kennen sollte.

3. Der Mensch im Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit 2.0

Kaum jemand hat den Wandel in der PR besser formuliert als Deirdre Breakenridge und Brian Solis in ihrem Buch „Putting the Public Back in Public Relations“. Das Web 2.0 rückt den Menschen und nicht mehr die Medien in den Mittelpunkt der PR Arbeit. Mit den Medien des Web 2.0 sind neue Möglichkeiten entstanden, Kunden und Interessenten direkt und unmittelbar zu erreichen. Durch die Veröffentlichung von Informationen im Internet ist der direkte Kontakt zu den Zielgruppen und der offene Dialog mit Kunden und Interessenten möglich, aber auch erforderlich.

Die Online-PR bringt die Öffentlichkeitsarbeit direkt in die Öffentlichkeit. Dadurch ändern sich auch die Anforderungen an die Inhalte der Public Relations Arbeit. Nicht die Medien, sondern die Kunden sind die Adressaten. Aber die Konsumenten des Web 2.0 sind werbemüde. Sie lassen sich nicht mehr durch plumpe Selbstdarstellung und vollmundige Werbeversprechen überzeugen. Die Medienbürger erwarten heute vor allem ehrliche und hilfreiche Informationen mit Mehrwert. Erfolgreiche Online-Inhalte sind Informationen, die Antworten auf wichtige Fragen geben und Lösungen für Probleme bieten.

4. Selbstveröffentlichung – vorbei an den traditionellen Medien

Die neuen Medien machen es möglich, den Informationsfluss und den Dialog mit den Zielgruppen selbst in die Hand zu nehmen und zu steuern. Vorbei sind die Zeiten, in denen Redakteure und Journalisten die eisernen Torwächter zu den Medien und damit auch zu den Zielgruppen waren. Mit den Medien des Web 2.0 können Unternehmen ihre Informationen und Neuheiten selbst veröffentlichen.

Der Social Media News Room wird zum zentralen Informations- und Medienzentrum auf der Unternehmenswebsite. Neue Publikationsmöglichkeiten wie Presseportale, Themenforen, Experten-Communities und die Social Media eröffnen völlig neue Möglichkeiten, PR-Inhalte direkt im Internet zu veröffentlichen. Über die Portale selbst und über die Suchmaschinen erreichen die Beiträge potentielle Kunden und Interessenten unmittelbar. Unternehmen können Informationen gezielt steuern und so ein aktives Reputationsmanagement im Internet betreiben. Das hat viele Vorteile, fordert aber auch die Unternehmenskommunikation ganz neu heraus.

5. „Instant Information“ (Echtzeitinformationen): Alle Nachrichten überall sofort

Noch nie war die klassische Weisheit „Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern“ so real wie heute. Mit den Medien des Web 2.0 sind Nachrichten sofort und überall jederzeit verfügbar. Microblogging Dienste und Social Communities wie Twitter und Facebook sind die zentralen Nachrichtenbörsen von heute. Aktuelle Informationen und Nachrichten verbreiten sich in Sekundenschnelle über den gesamten Erdball. Diese Entwicklung bietet Risiken, aber auch große Chancen für die Öffentlichkeitsarbeit, denn noch nie zuvor konnte man Neuigkeiten so schnell zum Kunden bringen, wie heute.

6. Social Media: Vom Monolog zum Dialog -  Zuhören und Mitmachen

Die Social Media beenden die Einbahnstraßen-Kommunikation von Unternehmen und Medien. Die mündigen Medienbürger des Web 2.0 lassen sich nicht mehr nur berieseln, sondern wollen mitreden: „Märkte sind Gespräche“(Das Cluetrain Manifest von Levine, Locke, Searls & Weinberger).

Für Unternehmen bedeutet dies vor allem, zuzuhören, was die Märkte über sie denken und reden. Wer sich heute bei seinen Zielgruppen Gehör verschaffen will, muss aktiv am Dialog der Märkte teilnehmen. Viele Unternehmen scheuen und fürchten den offenen Dialog aus Angst vor zu viel Öffentlichkeit und zu viel Transparenz. Doch das Web 2.0 ist nicht nur ein flüchtiger Trend und lässt sich auch nicht zurückdrehen. Nur wer sich heute den Herausforderungen des offenen Dialogs stellt, wird auch morgen noch im Gespräch sein. Als Grundlage für die Teilnahme am Dialog sollte eine verbindliche Social Media Strategie entwickelt werden, an der sich sämtliche Mitarbeiter orientieren können.

7. Blogger als neue Medienmittler

Blogs sind vertrauenswürdige Informations- und Meinungsquellen sowohl für Konsumenten, als auch für Businesskunden. Besonders Fachblogs haben sich zu viel zitierten und kommentierten Medien entwickelt. Sie ermöglichen persönliche Stellungnahmen und die Diskussion zwischen Autor und Leser oder auch zwischen den Lesern untereinander. Für die Online-PR werden daher themen- und zielgruppenorientierte Blogs zu einer wichtigen Kommunikationsschnittstelle. Durch Link- und Contenttausch mit relevanten Fachblogs können in der Online-PR wichtige Kommunikationsschnittstellen zu den Zielgruppen aufgebaut werden.

Die Bedeutung der Journalisten und Redakteure bei den klassischen Printmedien übernehmen heute die Blogger in der Online-PR. Doch Blogger lassen sich nicht einfach für PR-Zwecke missbrauchen. Um Blogger als Kommunikationspartner zu gewinnen, sind fundierte Content-Strategien gefragt, die sowohl für den Blogger als auch für die Blog-Leser einen deutlichen Mehrwert bieten.

8. PR-, SEO- und Marketingwissen als Erfolgssymbiose in der Online-PR

Die Unternehmenskommunikation findet in der Online-PR ein neues Kommunikations-instrument, das schnell, effizient und messbar ist. Online-PR Strategien können einen wichtigen Beitrag leisten, um die Präsenz und die Reichweite im Internet zu erhöhen und das Ranking in den Suchmaschinen zu verbessern. Online-PR umfasst jedoch mehr als Inhalte und Mitteilungen ins Netz zu stellen. In der Online-PR zählt nicht mehr die ausgeklügelte journalistische Arbeit allein, sondern vielmehr das Wissen um Keyword Relevanz, Keyword Dichte, Link Building und Landing Pages. Dieser Mix aus redaktioneller Arbeit und SEO-Wissen (= SEO-PR) wird zur neuen Königsdisziplin für PR-Profis. Die Kombination aus PR Know-How kombiniert mit SEO-Techniken verhilft Unternehmen zu einer erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit und zu einer konstant hohen Reichweite im Internet.

9. Von der Pressemitteilung zur Kundenmitteilung

Die klassische Pressemitteilung adressierte bisher in erster Linie Journalisten und Redakteure. In der Online-PR ändert sich der Fokus der Pressearbeit. Die Medien des Web 2.0 richten sich nicht mehr exklusiv an Medienkontakte, sondern an den Kunden direkt. Daher müssen sich auch der Aufbau und die Inhalte der Online-Pressemitteilungen ändern. Die Pressemitteilung wird zur Kundenmitteilung. Als Social Media News auf der Unternehmenswebsite kann sie durch multimediale Elemente ergänzt werden und den Dialog mit Kunden und Interessenten eröffnen. Als Unternehmensnews im Internet verbreitet, kann sie die Auffindbarkeit in den Suchmaschinen verbessern und die Reichweite im Internet erhöhen.

10.  Crossmediale Distribution von Unternehmensnews

Die Suchmaschinen sind zur wichtigsten Informationszentrale im Internet geworden. Sowohl Journalisten als auch potentielle Kunden recherchieren in den Suchmaschinen. Wer von seinen Zielgruppen gefunden werden möchte, muss in den Suchmaschinen präsent sein. Um in den Suchmaschinen gefunden zu werden, ist eine hohe Themen- und Keyword Relevanz, sowie eine hohe Verbreitung von Inhalten im Internet wesentlich. Die parallele Veröffentlichung von Online-Pressemitteilungen auf mehreren Portalen verzehnfacht die Aufmerksamkeit von Kunden und Interessenten. Zu diesem Ergebnis kam eine Arbeitsgruppe des Instituts für Public Relations und Technikkommunikation der Technischen Universität Ilmenau. Eine regelmäßige und parallele Verbreitung von Online-Pressemitteilungen über Presseportale, RSS- und News-Dienste, Microblogging-Dienste und Social Communities leistet einen wesentlichen Beitrag zu einer hohen Reichweite in den Suchmaschinen und zur Präsenz in den wichtigsten Online-PR Kanälen.

2011 wird wieder ein spannendes neues Jahr mit vielen Chancen und Herausforderungen für die Public Relations Branche. Wer es schafft, qualifizierte Inhalte für seine Zielgruppen zu entwickeln und diese mediengerecht für Menschen UND Maschinen aufzubereiten und zu verbreiten, hat gute Chancen, eine hohe Reichweite zu erzielen und neue Kunden zu gewinnen.

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Montag, 20. Dezember 2010

5 Tipps für die erfolgreiche Gestaltung einer Pressemitteilung - So bringen Sie Ihr Unternehmen in die Medien

Die Pressemitteilung ist das wohl meistgenutzte Instrument der PR-Arbeit, um Vertrauen für potenzielle und bestehende Zielgruppen aufzubauen, den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen und das Firmenimage zu fördern. Sie ist ein entscheidendes Bindeglied zwischen Unternehmen, Medienmittlern und Zielgruppen und informiert über Neuerungen, Ereignisse, Produkte oder Veranstaltungen des Unternehmens. Die folgenden fünf Tipps zeigen, wie Sie in wenigen Schritten eine Pressemitteilung erfolgreich gestalten und auf welchen Veröffentlichungswegen die Nachricht Ihre Zielgruppe am besten erreicht.

Fünf wichtige Elemente einer Pressemitteilung

1. Der Meldungstitel ist das Wichtigste
Die Informationsflut in den Medien ist hoch. Der Titel entscheidet, ob die Meldung gelesen wird. Mit einem aktuellen Thema und einem griffigen und aussagekräftigen Titel können Sie das Interesse der Leser wecken und sich im Überangebot von anderen Pressemitteilungen behaupten. Der Untertitel stellt eine kurze Zusammenfassung der Nachricht dar und sollte aus maximal 1-2 Sätzen bestehen.

2. Erster Absatz (Teaser)
Der einleitende Absatz ist nach dem Titel der wichtigste Textteil der Pressemitteilung. Er sollte neugierig auf die vollständige Mitteilung machen und die Essenz der Meldungsbotschaft enthalten. Der erste Absatz sollte die wesentlichen Inhalte der Meldung in 2-3 Sätzen zusammenfassen und folgende Fragen beantworten: WER – WAS – WANN – WO – WARUM.

3. Meldungstext
Im Anschluss an die Einleitung folgt der eigentliche Meldungstext. In diesem Textabschnitt wird die Nachricht in 3-5 Absätzen präsentiert. Die jeweiligen Absätze sollten inhaltlich nach ihrer Wichtigkeit gegliedert werden. Das Wichtigste kommt zuerst, das weniger Wichtige zuletzt. Zwischenüberschriften erleichtern die Lesbarkeit und Orientierung.
Die meisten Leser ‘scannen’ Texte, um die wichtigsten Informationen herauszufiltern. Die Essenz des Inhalts sollte daher auf dem ersten Blick erfassbar sein. Kurze und leichtverständliche Sätze erleichtern die Lesbarkeit. Kein Satz sollte länger als 1,5 Zeilen sein, ansonsten wird er zu komplex und zu schwierig zu lesen sein. Ebenso sollten Fremdwörter, Substantivierungen oder Verschachtelungen vermieden werden. Der lebendig-aktive Stil unterstützt die Lesefreundlichkeit.

4. Kontaktangaben
Erleichtern Sie Ihren Zielgruppen eine direkte Kontaktaufnahme mit vollständigen Angaben unterhalb Ihrer Mitteilung. Dazu gehören: Ansprechpartner, Anschrift, Telefon, E-Mail- und Web-Adresse des Unternehmens und des Pressekontakts.

5. Firmenbeschreibung (Abbinder oder Boilerplate)
Die Firmenbeschreibung bildet den Abschluss der Pressemitteilung und enthält die wichtigsten allgemeinen Angaben zum Unternehmen (wie z.B. Standorte, Anzahl der Mitarbeiter, Branchenschwerpunkte etc.). Stellen Sie auch herausragende Leistungsmerkmale Ihres Unternehmens und die Vorteile für Ihre Kunden heraus.

Veröffentlichungsmöglichkeiten der Pressemitteilung – So bringen Sie Ihre Unternehmens- und Produktinformationen an die Öffentlichkeit

1. Der klassische Presseverteiler als Informationskanal für Journalisten und Redakteure

Für die Zusammenstellung eines Presseverteilers ist es wichtig, sich erst einmal einen Überblick über die Medienlandschaft zu verschaffen. Es gibt in Deutschland ein großes Angebot an Printmedien: die Tages-, Fach- und Publikumspresse. Um die, für das Unternehmen relevanten Redaktionskontakte auszuwählen, sollten die Inhalte und Themenschwerpunkte der einzelnen Medien recherchiert werden. Hilfreich für die Recherche sind die Datenbanken der Verlage Zimpel, Kroll oder Stamm.
Kostengünstiger ist die eigene Recherche im Internet. Die Suche nach Fachzeitschriften lässt sich beispielsweise durch Internetseiten wie www.fachzeitungen.de vereinfachen, da diese die jeweiligen Pressekontakte in ihren Datenbanken sammeln. Aber auch die Websites der einzelnen Medien bieten Informationen zu ihren Themenschwerpunkten und Pressekontakten. Diese befinden sich unter den Stichworten „Mediadaten“, „Kontakt“ oder „Impressum“.
Ist eine Auswahl der wichtigsten Medien getroffen, sollte der Presseverteiler mit den gesammelten Daten erstellt werden.

In den Presseverteiler gehören:
- Verlag oder die Firma des jeweiligen Mediums
- Ansprechpartner
- Ressort
- Telefon- und Faxnummer
- Adresse
- E-Mail Adresse


Die Pressemitteilung wird dann per Fax oder E-Mail an die ausgewählten Redaktionen verschickt.

2. Blogger als neue Medienmittler
Neben den klassischen Redaktionskontakten zu Journalisten und Redakteuren, haben sich inzwischen zahlreiche Blogger als wichtige Medienmittler etabliert. Blogs sind vertrauenswürdige Informations- und Meinungsquellen für viele Konsumenten, aber auch für den Businessbereich geworden. Besonders Fachblogs haben sich zu viel rezipierten und kommentierten Medien entwickelt. Sie ermöglichen die Diskussion zwischen Autor und Leser und auch zwischen den Lesern untereinander. Für PR-Leute werden daher themen- und zielgruppenorientierte Blogs zu einer ähnlich wichtigen Kommunikationsschnittstelle wie Redakteure wichtiger Printmedien. Zusätzlich können wichtige Kooperationen mit gegenseitigem Link- und Contenttausch entstehen.

3. Veröffentlichung über Presseportale und Social Media Kanäle
Die Adressaten der klassischen Pressemitteilungen sind ausschließlich Journalisten und Redakteure. Die letztendliche Entscheidung über die Veröffentlichung liegt also bei den Medienmittlern. Greifen die Redaktionen die Meldung nicht auf, erfährt auch die Öffentlichkeit nichts davon. Mit den Medien des Web 2.0 sind jedoch viele neue Möglichkeiten entstanden Pressemitteilungen direkt zu veröffentlichen. Auf Presseportalen können Unternehmen Pressetexte selbst publizieren. Die Online-Pressemitteilung wird damit öffentlich. Sie erreicht nicht nur die Medienkontakte, sondern auch potentielle Kunden und Interessenten direkt. Die contentreichen Portale mit vielen aktuellen Inhalten werden von Suchmaschinen in der Regel gut gelistet. Eine Veröffentlichung auf solchen Portalen erhöht also die Chance auf eine gute Sichtbarkeit der Informationen bei Google und Co.


Weitere Kommunikationskanäle für die Veröffentlichung und Verlinkung von Pressemitteilungen sind Blogs und Social News Portale, wie Webnews oder Yigg. Auch File-Sharing Communities wie Slideshare oder Scribd bieten Platz für Pressemitteilungen, Präsentationen, Whitepapers und Fachartikel. Auf Artikelportalen und in Expertenforen wie Suite101 oder Brainguide können Unternehmen ihre Kompetenz in Form von Fachbeiträgen der Öffentlichkeit zugänglich machen. Über RSS- und Microblogging-Dienste wie Twitter oder Friendfeed lassen sich Neuigkeiten und neue Publikationen kurz anreißen und verknüpfen. Corporate Blogs geben den Unternehmensnachrichten eine persönliche Note und ermöglichen den offenen Dialog mit den Lesern.
Es lohnt sich also, Pressemitteilungen auf möglichst vielen Websites und Portalen zu platzieren. Der Onlinedienst PR-Gateway (http://www.pr-gateway.de) unterstützt als Presseverteiler im Internet die Distribution von Pressemitteilungen im Internet und bietet einen zentralen Zugang zu Presseportalen, RSS-Verzeichnissen und Social Media, wie Twitter, Facebook oder Friendfeed.

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Donnerstag, 11. November 2010

Wie schreibt man eine Social Media News?

Der Medienwandel schreitet voran. Die Zahl der Menschen, die das Internet als regelmäßige und wichtigste Nachrichtenquelle nutzen, steigt rasant. 54% der Deutschen nutzen für ihren täglichen Informationsinput das Internet. 30% sogar schon mehrmals täglich (Quelle: Landau Media AG). Für die Unternehmenskommunikation bedeutet die veränderte Mediennutzung eine Trendwende. Es sind nicht mehr nur die klassischen Medien wie Zeitungen, Fernsehen und Radio, die mit Produkt- und Unternehmensinformationen versorgt werden müssen. Es sind vor allem die neuen Medien, die vielfältige Möglichkeiten für die Distribution von PR-Meldungen bieten. Die Informationsversorgung im Internet unterscheidet sich jedoch von der klassischen. Internetuser, d.h. sowohl Journalisten als auch potenzielle Kunden erwarten kurze Informationen, die multimediale Elemente und Social Media einbeziehen. Diese Voraussetzung erfüllt die Social Media News, die Pressemitteilung für das Web 2.0.

Neun wichtige Elemente einer Social Media News

Die klassische Pressemitteilung war bislang nur für Medienmittler bestimmt. Das Format wurde als Arbeitsvorlage für Journalisten konzipiert. So hatten die Redakteure mit einem eineinhalbzeiligen Text und einem Korrekturrand Platz für Anmerkungen und Ergänzungen.
Für die Social Media News gelten andere Regeln. Da sie im Internet direkt publiziert wird, ist sie ein fertiges Format für die Öffentlichkeit. Die Pressemitteilung 2.0 muss daher andere Anforderungen erfüllen. Sie richtet sich an ein anderes Zielpublikum und muss daher vor allem das Interesse von potenziellen Kunden wecken. Sie sollte außerdem internetgerecht aufgebaut sein und wichtige Kriterien für die Suchmaschinenoptimierung erfüllen. Folgende Elemente sollte eine Social Media News beinhalten:


1. Meldungstitel
Der Titel einer Pressemitteilung sollte aussagekräftig sein, wichtige Keywords enthalten und so spannend geschrieben sein, dass er die Aufmerksamkeit der Leser auf sich zieht.
Für eine optimale Darstellung in den Suchmaschinen sollte die Headline maximal 63 Zeichen umfassen.

2. Untertitel
Der Untertitel stellt eine kurze Zusammenfassung dar und sollte aus maximal 1-2 Sätzen bestehen.

3. Erster Absatz mit den wichtigsten Fakten
Der einsteigende Absatz enthält die Essenz der Meldungsbotschaft. Der erste Absatz sollte die wesentlichen Inhalte der Meldung in 2-3 Sätzen zusammenfassen und folgende Fragen beantworten: WER – WAS – WANN – WO – WARUM. Zusätzlich sollte der Teaser-Text einen Aufhänger enthalten, der neugierig auf die vollständige Mitteilung macht. Auch im Teaser-Text sollten wichtige Keywords enthalten sein.

4. Meldungstext (body)
Im Anschluss an den Einstiegstext folgt der eigentliche Meldungstext. In diesem Pressetext wird die Nachricht in 3-5 Absätzen präsentiert. Die jeweiligen Absätze sollten Details der Mitteilung, nach Wichtigkeit gegliedert, enthalten. Das Wichtigste kommt zuerst, das weniger Wichtige zuletzt, wie bei einer auf den Kopf gestellten Pyramide. Für eine bessere Lesbarkeit und Orientierung können diese Absätze jeweils mit einer Zwischenüberschrift versehen werden.
Gut ist es gleich auf den Punkt zu kommen. Bei einer Produktbeschreibung sollte zum Beispiel der wesentliche Nutzen des Produktes im ersten Absatz stehen. Zusätzliche, weniger wichtigere Funktionen gehören eher in die hinteren Absätze.
Die meisten Leser ‘scannen’ Texte, um zu überschlagen, welche wichtigen Informationen darin enthalten sind. Der Text sollte daher so aufgebaut sein, dass man auf den ersten Blick erfassen kann, worum es geht. Es kommt dabei auf kurze und prägnante Sätze an. Kein Satz sollte länger als 1,5 Zeilen sein, ansonsten wird er zu komplex und zu schwierig zu lesen sein.

5. Fakten in Stichpunkten
Zur besseren Übersicht können die wichtigsten Fakten noch mal in Spiegelstrichen unterhalb des Meldungstextes dargestellt werden. Möglich ist auch eine kurze Auflistung von Quellen oder Statistiken, die für die Inhalte herangezogen wurden.

6. Kontaktinformationen
Ganz wichtig sind die vollständigen Kontaktinformationen mit Ansprechpartner, Anschrift, Telefon, E-Mail und Web-Adresse. Da Pressemitteilungen im Internet dauerhaft gespeichert bleiben, sollte die E-Mail-Adresse im Kontakt so gewählt werden, dass sie dauerhaft gültig bleibt. Statt hans.schmitz@unternehmen.de sollte daher lieber pressekontakt@unternehmen.de gewählt werden. Eine neutrale E-Mail-Adresse ist auch dann noch zustellbar, wenn sich Zuständigkeiten oder Ansprechpartner im Unternehmen ändern.

7. Firmenbeschreibung (Boilerplate)
Die Firmenbeschreibung enthält die wichtigsten allgemeinen Angaben zur Organisation, welche hinter der Social Media News steht (z. B. Anzahl der Mitarbeiter des Unternehmens, Umsatz, Standorte, Branchenschwerpunkte, Gründung etc.).

8. Multimedia und Social Media Links
Die Einbindung von Multimediaelementen wie Video oder Audiodateien ist optional, wird aber in Zukunft weiter zunehmen. Weiterhin sind Verlinkungen zu Unternehmensprofilen in Social Communities, wie Twitter, Facebook und Friendfeed möglich.

9. Tags
Tags sind relevante Schlagwörter, mit denen User die Social Media News wiederfinden können.

Veröffentlichung einer Social Media News

Für eine gute Position in den Suchmaschinen ist es wichtig, möglichst viele Kanäle zur Veröffentlichung von Social Media News zu nutzen. Eine weitläufige Verlinkung auf vielen Websites (Backlinks) unterstützt das Ranking in den Suchmaschinen. Ein besonders wichtiger Distributionskanal für Social Media News sind deshalb Presseportale, über die Pressemitteilungen direkt im Internet veröffentlicht werden. Sie enthalten aktuelle und qualifizierte Inhalte und sind deshalb bei Google und Co. gut gerankt. Viele der Portale bieten ihre Dienste sogar kostenlos an, so dass sie auch Unternehmen mit kleinen Budgets die Möglichkeit bieten, von einer günstigen Medienpräsenz zu profitieren. Der Onlinedienst PR-Gateway (http://www.pr-gateway.de) unterstützt die Distribution von Pressemitteilungen im Internet und bietet einen zentralen Zugang zu Presseportalen, RSS-Verzeichnissen und Social Media Portalen.

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Mittwoch, 3. November 2010

Online-Pressemitteilung – Acht Tipps für die erfolgreiche Gestaltung der Pressemitteilung im Web 2.0

Mit den Medien des Web 2.0 sind viele neue Möglichkeiten entstanden Pressemitteilungen direkt zu veröffentlichen. Auf Presseportalen, Social News Portalen und in Social Communities können Unternehmen und Agenturen Online-Pressemitteilungen selbst publizieren. Damit haben sie die Möglichkeit die Veröffentlichung und Steuerung von Unternehmens- und Produktinformationen selbst in die Hand zu nehmen und sowohl Medienkontakte also auch Kunden und Interessenten direkt zu erreichen. Die Online-PR bringt die Öffentlichkeitsarbeit direkt in die Öffentlichkeit.
Doch die Texterstellung für eine Pressemitteilung im Internet unterscheidet sich von der einer klassischen Pressemitteilung. Für den Erfolg der PR-Botschaft, kommt es auf die Lesefreundlichkeit, die schnelle Erfassbarkeit und eine suchmaschinenoptimierte Gestaltung an.

Acht Tipps für eine optimale Online-Pressemitteilung

1. In der Kürze liegt die Würze
Leser im Internet „scannen“ Texte. Eine Online-Pressemitteilung sollte deshalb stets kurz (nicht länger als 5000 Zeichen) und prägnant sein. Es ist sinnvoller, regelmäßig kurze Pressemitteilungen zu publizieren, als besonders lange Pressetexte in längeren Zeitabständen. Ähnliches trifft auch auf die Satzgestaltung zu. Lange Schachtelsätze sind oft schwer zu verstehen. Die Sätze sollten daher nicht mehr als drei Zeilen überschreiten.

2. Grammatik und Vokabular beachten
Passivierungen machen eine Online-Pressemitteilung unpersönlich. Besser sind aktive Formulierungen: „Die Müller GmbH erweitert ihre Produktpalette.“, statt „Die Produktpalette wird von der Müller GmbH erweitert.“
Wichtig ist auch die Verwendung von bedeutungsvollen und aussagekräftigen Wörtern. Füllwörter wie „eigentlich“, „ziemlich“, „schon“ etc. sind Teil der gesprochenen Sprache, aber gehören nicht in eine geschriebene Pressemitteilung.
Lange Komposita wie „Nummernschildbedruckungsmaschine“ sind für die Lesbarkeit im Internet nicht ideal. Besser sind zerlegte Wörter wie „Bedruckungsmaschine für Nummernschilder“.

3. Die richtige Form für die Online-Pressemitteilung
Je strukturierter ein Text ist, desto besser ist er für den Leser erfassbar. Dazu gehört eine aussagefähige Überschrift (Header), ein Einführungstext mit den wichtigsten Inhalten in 2-3 Sätzen, der eigentliche Pressetext (Body) in 3-5 gut lesbaren Absätzen, ein Abbinder (Boilerplate) mit Unternehmensinformationen und ein Absatz mit Kontaktinformationen. Ein gut strukturierter Text mit Zwischenüberschriften erleichtert zudem die Lesbarkeit.

4. Inhalte statt Selbstdarstellung
Das Informationsverhalten im Internet hat sich geändert. Die mündigen Medienbürger erwarten transparente Informationen. Sie wollen ehrliche, direkte und auf sie zugeschnittene Informationen, die ihre Fragen beantworten und ihre Probleme lösen. Online-Pressemitteilungen sollten daher Inhalte thematisieren, die Informations- und persönlichen Mehrwert für den Kunden haben. Wichtig ist, bei neuen Produkten oder Services die Vorteile für Kunden sachlich hervorzuheben.

5. Wichtige Schlüsselbegriffe (Keywords) verwenden
Suchmaschinen durchsuchen das Internet regelmäßig nach aktuellen Informationen und indizieren die gefundenen Texte nach den im Text enthaltenen Schlagworten (Keywords). Gibt ein Internetuser ein bestimmtes Schlagwort ein, werden die Inhalte entsprechend nach Relevanz zum jeweiligen Schlagwort gelistet. Der Einsatz von Keywords im Titel und Text der Online-Pressemitteilung verbessert die Trefferquote in den Suchmaschinen.

6. Deeplinks auf eine spezielle Landingpage setzen
Online-Pressemitteilungen bieten die Möglichkeit, Links einzubinden. Dies ist ein guter Weg, den Leser auf weiterführende Informationen oder eine bestimmte Landingpage und damit direkt zum Point of Sale zu führen. Die Links in der Pressemitteilung auf einem Presseportal generieren Backlinks auf die eigene Website und unterstützen damit die Link-Building Strategie. Ideal sind 1 bis max. 3 Links pro Pressemitteilung, da viele Portale nur 1 bis 3 Links pro Pressemitteilung zulassen.

7. Online-Pressemitteilungen regelmäßig veröffentlichen
Suchmaschinen lieben Text. Pressemitteilungen sind aktuell und bestehen aus qualitativ hochwertigen Inhalten. Genau diese Eigenschaften machen Online-Pressemitteilungen attraktiv für Suchmaschinen, denn aktuelle Daten werden mit einer hohen Priorität in den Suchmaschinendatenbanken indiziert. Eine regelmäßige Veröffentlichung von aktuellen Informationen im Internet ist daher ein wichtiger Schritt, um eine bessere Reichweite in den Suchmaschinen zu erzielen und damit potenzielle Kunden zu erreichen.

8. Online-Pressemitteilungen über möglichst viele Kanäle veröffentlichen
Für eine weitreichende Verbreitung der Online-Pressemitteilungen sorgen Presseportale, über die Pressemitteilungen unmittelbar im Internet veröffentlicht werden. Viele der Portale bieten ihre Dienste sogar kostenlos an, so dass sie auch Unternehmen mit kleineren Budgets die Möglichkeit bieten, von einer sehr günstigen Medienpräsenz zu profitieren. Weitere Verbreitungskanäle sind Blogs, Microblogging-Dienste wie Twitter, Social Communities oder Social News Portale.

Um den manuellen Zeitaufwand für die Einstellung der Pressemitteilungen auf den einzelnen Portalen zu reduzieren, bietet der Online-Dienst PR-Gateway (www.pr-gateway.de) eine technische Unterstützung. PR-Gateway ermöglicht eine zentrale Verwaltung und Übermittlung von Pressemitteilungen an Presseportale, RSS- und Artikelverzeichnisse, sowie an Social Media wie Facebook, Twitter oder Friendfeed.

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Montag, 18. Oktober 2010

Public Relations im Internet: Neue Herausforderungen für die Pressearbeit

Die Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations) ist im Wandel: Neue Kommunikationsmedien wie Presseportale, Microblogs, Social Communities, RSS-Feeds und Podcasts ergänzen die traditionellen Kommunikationswege und gewinnen zunehmend an Bedeutung. Produkt- und Unternehmensnachrichten werden nicht mehr allein über die klassischen Medienmittler, die Journalisten und Redakteure, kontrolliert zu den Zielgruppen gebracht, sondern werden auch direkt ins Internet gebloggt, getwittert oder in Social Communities diskutiert. Damit ermöglichen die neuen Kommunikationsmedien den Public Relations Verantwortlichen, sich an der Kommunikation ihrer Zielgruppen im Internet direkt und unmittelbar zu beteiligen und Informationsströme gezielt zu beeinflussen.
Die Suchmaschinen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Über 86,7% der Deutschen „googeln“ sich durchs Web. Auch 99% der Journalisten starten ihre Artikelrecherche im Internet. Die Suche nach Informationen und Produkten startet also fast immer in einer Suchmaschine. Wer im Internet gefunden werden möchte, muss in den Suchmaschinen präsent sein. Online Public Relations bietet wirkungsvolle und vor allem kostengünstige Instrumente, um in den Suchmaschinen nach oben zu klettern.

Die neuen Möglichkeiten der Selbstveröffentlichung

Während bei der klassischen Public Relations Arbeit die Journalisten und Redakteure entscheiden, welche Nachricht in welcher Form in welchem Medium erscheint, stehen Unternehmen für Online Public Relations Strategien zahlreiche neue Medien zur Selbstveröffentlichung zur Verfügung. Über Presseportale und Social News Communities können Pressemitteilungen direkt im Internet veröffentlicht werden. Artikel-Portale und Experten-Foren bieten Platz für Pressemitteilungen, Fachartikel, Vorträge und Präsentationen. Corporate Blogs geben Unternehmensinformationen und News eine persönliche Note. RSS-Verzeichnisse und Microbloggingdienste wie Twitter bieten neue Möglichkeiten, um Neuigkeiten, Pressemitteilungen oder Fachartikel in Form von Kurznachrichten zu kommunizieren und mit den Public Relations Texten auf der Unternehmenswebsite zu verknüpfen.

Mit Online-Pressemitteilungen in die Suchmaschinen

Online-Pressemitteilungen sind ein ideales Medium, um bei Suchmaschinen zu punkten. Sie sind aktuell, enthalten viel Text und verlinken auf die eigene Website. Doch die Pressemitteilungen können nur dann in den Ergebnislisten erscheinen, wenn die Texte auch relevante Suchbegriffe (Keywords) enthalten. Um relevante Suchergebnisse aufzulisten, durchsuchen die Suchmaschinenrobots das Internet regelmäßig nach neuen Inhalten zu bestimmten Schlagworten und gewichten die Inhalte nach bestimmten Kriterien. Dabei spielt vor allem die thematische und inhaltliche Relevanz von Websites eine entscheidende Rolle.

Die Relevanzfaktoren von Webinhalten wird vor allem an zwei Faktoren gemessen:
1. Qualitativer Content: gut geschriebene, aktuelle Texte mit themenrelvanten Inhalten und Keywords.
2. Link-Building: eine weitläufige Vernetzung mit anderen, thematisch relevanten Websites (Backlinks)

Mit den Instrumenten der Online Public Relations lassen sich beide Hauptkriterien der Suchmaschinen positiv beeinflussen: Suchmaschinen lieben Text. Pressemitteilungen bestehen aus aktuellen und redaktionell aufbereiteten Informationen und liefern somit ‚gutes Futter’ für Google und Co. Keywords im Titel und im Text der Pressemitteilung unterstützen die Auffindbarkeit der Pressemitteilungen in den Suchmaschinen über entsprechend relevante Suchbegriffe.
Die Veröffentlichung von Pressemitteilungen im Internet unterstützt ebenso die Link-Building Strategie. Über die Links aus den Pressetexten bzw. den Kontaktinformationen in den Pressemitteilungen werden Links zurück zur Unternehmens-Website generiert (Backlinks). Für eine gute Position in den Trefferlisten der Suchmaschinen ist deshalb eine weitreichende Veröffentlichung und Verlinkung von Public Relations Texten im Internet erforderlich.

Veröffentlichung von Online-Pressemitteilungen

Für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen im Internet eignen sich vor allem Presseportale. Es gibt inzwischen eine große Anzahl von Presseportalen, die Pressemitteilungen im Internet veröffentlichen. Viele davon bieten ihre Dienste sogar kostenlos an. Die Veröffentlichung von Pressemitteilungen auf Presseportalen bietet vor allem Unternehmen mit schmalen Public Relations Budgets eine effiziente und kostengünstige Methode, um mehr Medienpräsenz und Reichweite im Internet zu erzielen. Je mehr Presseportale die Pressemitteilung veröffentlichen, desto höher ist die Anzahl der Veröffentlichungen und damit auch die Chance, im Internet gefunden zu werden.
Um den manuellen Zeitaufwand für die Einstellung der Online Pressemitteilungen auf den einzelnen Presseportalen zu reduzieren, bietet der Online-Dienst PR-Gateway (www.pr-gateway.de) eine technische Unterstützung. PR-Gateway ermöglicht eine zentrale Verwaltung und Übermittlung von Pressemitteilungen an Presseportale, RSS- und Artikelverzeichnisse, sowie an Social Media wie Facebook, Twitter oder Friendfeed.

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Montag, 11. Oktober 2010

Internationale PR - So machen Sie Ihre Pressemitteilungen fit für internationale Märkte

Immer mehr Unternehmen erobern den internationalen Markt und eröffnen neue Wirtschaftsstandorte im Ausland. In Anbetracht verschwimmender Handelsgrenzen, bieten die neuen Handlungsspielräume für Firmen neue Möglichkeiten, ihre Produkte und Dienstleistungen rund um den Erdball zu vertreiben. Ein großer Faktor für den Erfolg ist dabei das Internet. Nicht nur die orts- und zeitunabhängigen Kommunikationsmöglichkeiten, sondern auch die neuen Medien für die Publikation von Pressemitteilungen machen das Internet für die internationale PR unumgänglich. Die Aufgabe für PR-Verantwortliche ist es, Vertrauen bei potenziellen internationalen Kunden und Interessenten aufzubauen und dabei einige länderspezifische Standards für die Pressearbeit zu beachten.

Kriterien für die internationale PR

PR-Kampagnen, die in Deutschland geplant und hierzulande erfolgreich durchgeführt werden, müssen nicht zwangsläufig auch im Ausland funktionieren. Jedes Land hat seine eigenen politischen, kulturellen oder religiösen Gepflogenheiten, die die Pressearbeit beeinflussen können. Um den Weg für ein positives Image jedoch zu ebnen und die internationale PR eines Unternehmens zum Erfolg zu führen, lohnt es sich folgende Kriterien zu berücksichtigen:

1. Politische Barrieren beachten

Ist eine Veröffentlichung einer Pressemitteilung im Ausland geplant, sollten vorher eventuelle politische oder gesetzliche Beschränkungen geprüft werden. Es könnten beispielsweise presserechtliche Barrieren für bestimmte Themen oder ein generelles Werbeverbot für bestimmte Produkte wie Alkohol oder andere Genussmittel bestehen.

2. Lesegewohnheiten und kulturelle sowie religiöse Gepflogenheiten
 berücksichtigen

In jedem Land gibt es eigene Gewohnheiten, einen Presseartikel zu lesen. Während für den Einen der Text nicht kurzweilig genug sein darf, sollte er für den anderen eher sachlich und analytisch sein. Inhaltlich sollte eine internationale Pressemitteilung immer den Interessen der Zielgruppe angepasst sein. Kulturelle oder religiöse Wertvorstellungen sollten bei der inhaltlichen Ausgestaltung berücksichtigt werden. Was in Deutschland vielleicht für selbstverständlich gilt, könnte in anderen Ländern sensible Bereiche verletzen.

3. Pressemitteilungen auf Englisch verfassen

Potenzielle Kunden und Interessenten lesen Pressemitteilungen eher, wenn sie die Texte schnell in ihrer Sprache erfassen können. Das Web jedoch spricht Englisch. Weit über die Hälfte der Webseiten im gesamten Internet sind in englischer Sprache. Es lohnt sich also für Unternehmen, ihre Pressemitteilung immer auch auf Englisch zu verfassen.

4. Pressemitteilungen über internationale Presseportale versenden

Mit der Veröffentlichung von Pressemitteilungen über internationale Presseportale, können Unternehmen eine höhere Reichweite erzielen und für ihre Produkte und Dienstleistungen Effekte in internationalen Suchmaschinen erreichen. Je mehr Presseportale die Pressemitteilung veröffentlichen, desto höher ist die Anzahl der Veröffentlichungen und damit auch die Chance, im Internet gefunden zu werden.

Der Onlinedienst PR-Gateway (http://www.pr-gateway.de/) bietet eine zentrale Verwaltung und Übermittlung von Pressemitteilungen an nationale und internationale Presseportale und Newsdienste im Internet. Die Pressemitteilungen werden nur einmal erfasst und per Klick parallel an die jeweiligen Portale übermittelt.


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Montag, 4. Oktober 2010

Online Presseverteiler: Multiplikation ist Trumpf

Neben dem klassischen Presseverteiler per Fax oder E-Mail, sind im Zuge der Web 2.0-Entwicklung zahlreiche neue Möglichkeiten entstanden, um Pressemitteilungen im Internet zu verteilen und zu publizieren. Mit der Veröffentlichung von Online-Pressemitteilungen über Presseportale, Social News Portale, Microblogs und Social Communities können Unternehmen die Reichweite ihrer Öffentlichkeitsarbeit um ein Vielfaches steigern und ihre Sichtbarkeit in den Suchmaschinen verbessern.

Der klassische Presseverteiler als exklusiver Informationskanal für Journalisten und Redakteure

Im klassischen Presseverteiler sind alle für das Unternehmen relevanten Redaktionskontakte von Print- und Onlinemedien verzeichnet. Die Pressemitteilung wird per Fax oder E-Mail an vorher ausgewählte Redaktionen verschickt. Mit dem Versand einer Pressemitteilung an einen Presseverteiler ist eine Veröffentlichung jedoch noch nicht garantiert. Die klassische Pressemitteilung ist nur für die Medienmittler bestimmt. Schreiben die Redakteure nicht über die Meldung, erfährt auch die Öffentlichkeit nichts davon. Die letztendliche Entscheidung über die Veröffentlichung der Pressemitteilung liegt also bei den Redaktionen. Eine Einflussnahme durch die PR-Leute ist nur bedingt möglich.

Der Online Presseverteiler bringt die Pressemitteilung in die Öffentlichkeit

Mit den Medien des Web 2.0 sind viele neue Möglichkeiten entstanden, Pressemitteilungen und Fachbeiträge direkt zu veröffentlichen. Presseportale, Social News Portale, Microblogs und Social Communities übernehmen die Funktion eines Online Presseverteilers. Damit haben Unternehmen die Möglichkeit, die Veröffentlichung und Steuerung ihrer Unternehmens- und Produktinformationen selbst in die Hand zu nehmen. Im Vergleich zum klassischen Presseverteiler erreicht der Online Presseverteiler nicht nur Medienkontakte, sondern auch potentielle Kunden und Interessenten direkt.

Mehr Reichweite mit Presseportalen, Blogs, RSS-Diensten, Social Media und Co.

Für die Veröffentlichung von Online-Pressemitteilungen eignen sich vor allem Presseportale. Die contentreichen Portale mit vielen aktuellen Inhalten werden von Suchmaschinen in der Regel gut gelistet. Eine Veröffentlichung auf solchen Portalen erhöht also die Chance auf eine gute Sichtbarkeit der Informationen bei Google und Co.

Weitere Kommunikationskanäle für die Veröffentlichung und Verlinkung von Pressemitteilungen sind Blogs und Social News Portale, wie Webnews oder Yigg. Auch File-Sharing Communities wie Slideshare oder Scribd bieten Platz für Pressemitteilungen, Präsentationen, Whitepapers und Fachartikel. Auf Artikelportalen und in Expertenforen wie Suite101 oder Brainguide können Unternehmen ihre Kompetenz in Form von Fachbeiträgen der Öffentlichkeit zugänglich machen. Über RSS- und Microblogging-Dienste wie Twitter oder Friendfeed lassen sich Neuigkeiten und neue Publikationen kurz anreißen und verknüpfen. Corporate Blogs geben den Unternehmensnachrichten eine persönliche Note und ermöglichen den offenen Dialog mit den Lesern.

Es lohnt sich also, Pressemitteilungen auf möglichst vielen Websites und Portalen zu platzieren. Der Onlinedienst PR-Gateway (http://www.pr-gateway.de) unterstützt als Presseverteiler im Internet die Distribution von Pressemitteilungen im Internet und bietet einen zentralen Zugang zu Presseportalen, RSS-Verzeichnissen und Social Media, wie Twitter, Facebook oder Friendfeed.

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